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Rundreise Japan: Route für 14 Tage mit dem Zug

Kurz gesagt

Die klassische 14-Tage-Rundreise durch Japan führt mit dem Zug von Tokio über Hakone am Fuji nach Kyoto, Nara, Osaka und Hiroshima mit der Insel Miyajima. Die längste Fahrt ist Tokio–Kyoto mit rund 2 Stunden 15 Minuten im Shinkansen Nozomi. Beste Reisezeit sind Ende März bis Mai und Oktober bis Ende November.

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Der Fuji über dem Ashi-See in Hakone, vorne das Torii des Hakone-Schreins
Foto: Charlie fong, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Japan ist das ideale Land für eine erste Rundreise mit dem Zug: Die Shinkansen-Schnellzüge verbinden die großen Städte in wenigen Stunden, sie fahren pünktlich und häufig, und fast alle Sehenswürdigkeiten dieser Route erreichst du ohne Auto. Diese Route ist die bewährte „Goldene Route“ von Tokio nach Westen, ergänzt um Hiroshima und Miyajima. Sie kommt mit wenigen Hotelwechseln aus: Tokio, Hakone, Kyoto, Osaka und Hiroshima – Nara machst du als Tagesausflug.

Die Route auf einen Blick

TagEtappeZugFahrzeit (ca.)
1–4TokioU-Bahn und JR-Ringlinie–
5Tokio → HakoneRomancecar ab Shinjuku oder Shinkansen bis Odawararund 1,5 h
6Hakone → KyotoShinkansen ab Odawararund 2 h
7–9Kyoto, mit Tagesausflug nach NaraJR oder Kintetsu nach Nararund 45 min
10–11Kyoto → OsakaJR-Nahverkehr oder Shinkansenrund 30 min
12–13Osaka → Hiroshima und MiyajimaShinkansen, dann JR und Fährerund 1,5 h
14Hiroshima → Tokio oder Flughafen KansaiShinkansen Nozomirund 4 h bis Tokio

Die Fahrzeiten sind gerundete Richtwerte der schnellsten üblichen Verbindung. Zwischen Tokio und Kyoto fährt der Nozomi rund 2 Stunden 15 Minuten. Die genauen Zeiten stehen in den Fahrplänen der Bahngesellschaften.

Die Route: von Tokio nach Hiroshima und Miyajima
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  1. Tokio
  2. Hakone
  3. Kyoto
  4. Nara
  5. Osaka
  6. Hiroshima
  7. Miyajima

Kartengrundlage: Natural Earth

Wenn du von Hiroshima aus nach Hause fliegst, buche einen Gabelflug: hin nach Tokio, zurück ab Osaka (Flughafen Kansai). Dann sparst du dir am letzten Tag die lange Fahrt zurück nach Tokio.

Tag 1–4: Tokio

Plane für Tokio mindestens drei volle Tage ein – die Stadt besteht aus vielen Vierteln, die jedes für sich ein Ziel sind. Ein guter Ablauf: ein Tag für das alte Tokio mit dem Tempel Sensō-ji in Asakusa und dem Ueno-Park, ein Tag für Shibuya, Harajuku und den Meiji-Schrein, ein Tag für Shinjuku mit dem Shinjuku-Gyoen-Park und dem Blick von einem der Hochhäuser. Für den Abend eignen sich die kleinen Gassen mit Imbissständen rund um die Bahnhöfe.

Den vierten Tag kannst du für einen Ausflug nutzen, etwa nach Kamakura mit dem großen Buddha oder nach Nikko mit seinen Schreinen im Wald. Beide erreichst du mit dem Zug.

Die Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio
Die Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio · Foto: David Kernan, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

In Tokio und in allen anderen Städten dieser Route zahlst du U-Bahn, Busse und Nahverkehrszüge am einfachsten mit einer aufladbaren IC-Karte wie Suica oder Pasmo. Sie funktioniert auch in Kyoto, Osaka und Hiroshima.

Reiseplan TokioTag für Tag, mit Karte und Tipps

Tag 5–6: Hakone und der Fuji

Hakone liegt in den Bergen südwestlich von Tokio und ist der klassische Ort für eine Nacht im Ryokan, einem traditionellen Gasthaus mit heißer Quelle (Onsen) und Abendessen im Zimmer. Die Gegend ist ein Rundkurs: Mit Bergbahn, Seilbahn und Ausflugsschiff fährst du vom Ort Hakone-Yumoto über das dampfende Tal Ōwakudani bis zum Ashi-See. Bei klarem Wetter steht der Fuji über dem See – am häufigsten zeigt er sich im Winter und am frühen Morgen, im Sommer verschwindet er oft in Wolken.

Am sechsten Tag fährst du von Odawara, dem Bahnhof am Fuß von Hakone, mit dem Shinkansen weiter nach Kyoto. Wer den Fuji näher sehen will, kann statt Hakone auch die Fünf Seen am Nordfuß des Bergs wählen, etwa den Kawaguchi-See; sie sind von Tokio aus mit Bus oder Zug erreichbar.

Tag 7–9: Kyoto und Nara

Kyoto war über tausend Jahre lang die Hauptstadt Japans und hat mehr Tempel und Schreine, als du in einer Woche sehen kannst. Drei Tage reichen für das Wichtigste: die tausenden roten Torii am Schrein Fushimi Inari, den Goldenen Pavillon Kinkaku-ji, den Bambuswald von Arashiyama und das alte Viertel Gion mit seinen Holzhäusern. Starte an den bekanntesten Orten früh am Morgen – ab dem späten Vormittag wird es dort voll.

Einen Tag fährst du nach Nara, der noch älteren Hauptstadt. Im großen Park laufen frei die Sikahirsche umher, und im Tempel Tōdai-ji sitzt in einer riesigen Holzhalle eine Buddha-Statue aus Bronze. Nara schaffst du gut in einem Tag; abends bist du zurück in Kyoto.

Torii-Gänge am Schrein Fushimi Inari in Kyoto
Torii-Gänge am Schrein Fushimi Inari in KyotoFoto: Basile Morin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Die Halle des Großen Buddha im Tōdai-ji in Nara
Die Halle des Großen Buddha im Tōdai-ji in NaraFoto: Martin Falbisoner, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Der Kanal Dōtonbori in Osaka
Der Kanal Dōtonbori in OsakaFoto: 32linesky, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Das Torii des Itsukushima-Schreins vor Miyajima
Das Torii des Itsukushima-Schreins vor MiyajimaFoto: Jakub Hałun, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Reiseplan KyotoTag für Tag, mit Karte und Tipps

Tag 10–11: Osaka

Osaka ist nur eine halbe Stunde von Kyoto entfernt, fühlt sich aber ganz anders an: laut, bunt und berühmt für sein Essen. Abends ist das Viertel Dōtonbori am Kanal mit seinen Leuchtreklamen der Mittelpunkt, tagsüber lohnen die Burg von Osaka und der Markt Kuromon. Osaka ist auch eine gute Basis, wenn du in Kyoto kein Hotel mehr findest – die beiden Städte liegen so nah beieinander, dass du zwischen ihnen pendeln kannst.

Tag 12–13: Hiroshima und Miyajima

Von Osaka bringt dich der Shinkansen in rund anderthalb Stunden nach Hiroshima. Der Friedenspark mit dem Atombombendom und dem Friedensmuseum erinnert an den Abwurf der Atombombe 1945; plane dafür einen halben Tag ein.

Der Atombombendom im Friedenspark von Hiroshima
Der Atombombendom im Friedenspark von Hiroshima · Foto: Jakub Hałun, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Am nächsten Tag fährst du mit dem Nahverkehrszug und der Fähre auf die Insel Miyajima. Das große rote Torii des Itsukushima-Schreins steht im Wasser – bei Flut scheint es zu schwimmen, bei Ebbe kannst du bis an seinen Fuß laufen. Auf der Insel kannst du außerdem auf den Berg Misen steigen oder mit der Seilbahn fahren. Wer eine Nacht auf Miyajima bleibt, erlebt die Insel am Abend fast ohne Tagesgäste.

Tag 14: Rückfahrt

Vom Flughafen Kansai bei Osaka gibt es Flüge nach Europa; von Hiroshima nach Tokio fährt der Nozomi rund 4 Stunden. Plane die Rückfahrt so, dass du nicht am Abflugtag quer durch das Land fahren musst.

Lohnt sich der Japan Rail Pass?

Der Japan Rail Pass gilt für Fahrten mit den Zügen der JR-Gruppe, einschließlich der meisten Shinkansen, für 7, 14 oder 21 aufeinanderfolgende Tage. Er wurde 2023 deutlich teurer und lohnt sich seitdem nicht mehr für jede Route. Rechne vorher nach: Für diese Strecke mit nur wenigen langen Fahrten sind Einzeltickets oft günstiger. Beachte außerdem, dass die schnellsten Züge Nozomi und Mizuho mit dem Pass nur gegen ein Zusatzticket benutzt werden dürfen; die etwas langsameren Hikari und Sakura sind enthalten. Den aktuellen Preis und die Bedingungen findest du auf der offiziellen Website des Passes.

Für regionale Ausflüge, etwa rund um Kyoto und Osaka oder nach Hakone, gibt es eigene Regionalpässe der Bahngesellschaften.

Beste Reisezeit für die Rundreise

  • Frühling (Ende März bis Mai): Die Kirschblüte beginnt im Süden und wandert nach Norden; in Tokio und Kyoto fällt sie meist auf Ende März oder Anfang April. Dann ist es am schönsten, aber auch am vollsten – buche früh.
  • Sommer (Juni bis August): Im Juni und Juli liegt die Regenzeit über dem größten Teil des Landes, danach wird es heiß und feucht.
  • Herbst (Oktober bis Ende November): Angenehme Temperaturen und das Herbstlaub, das in Kyoto meist im November seinen Höhepunkt erreicht. Von August bis Oktober ist Taifunzeit, einzelne Stürme können den Zugverkehr kurz stören.
  • Winter (Dezember bis Februar): Kalt, aber oft klar und trocken an der Pazifikseite – die beste Zeit für Fuji-Blicke und die ruhigste Zeit in Kyoto.

So hilft dir YesTrip bei dieser Reise

In YesTrip legst du die Rundreise als eine Reise mit mehreren Stationen an. Für Tokio und Kyoto gibt es fertige Stadtpläne, die du übernehmen und anpassen kannst; für die übrigen Orte erstellt dir die KI einen Tagesplan. Die Karte zeigt alle Stopps, die Wettervorhersage gilt für deine Reisetage, und die Packliste schlägt dir passende Kleidung und den richtigen Steckdosenadapter vor. Reist du zu zweit oder in der Gruppe, teilt ihr die Reise und tragt gemeinsame Ausgaben ein. Die Karte funktioniert auch offline.

Was du vor der Reise wissen musst

  • Einreise: Deutsche Staatsangehörige brauchen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum, nur einen Reisepass. Die aktuellen Regeln stehen beim Auswärtigen Amt.
  • Strom: In Japan gibt es Steckdosen vom Typ A mit 100 Volt. Du brauchst einen Adapter; Ladegeräte für Handy und Laptop vertragen die Spannung in aller Regel.
  • Bargeld: Karten werden immer häufiger akzeptiert, in kleinen Restaurants, Tempeln und auf dem Land ist Bargeld aber weiter üblich. Geldautomaten in Supermärkten an der Ecke (Konbini) nehmen ausländische Karten.
  • Gepäck: In vollen Shinkansen ist wenig Platz für große Koffer. Viele Reisende schicken den Koffer mit einem Gepäckdienst von Hotel zu Hotel und reisen nur mit Handgepäck.
  • Mobiles Internet: Japan liegt außerhalb der EU, Roaming ist teuer. Eine Reise-eSIM hilft bei Karten und Fahrplänen unterwegs.

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Sag YesTrip, wohin und wann – die App plant Tag für Tag mit echten Orten auf der Karte, zeigt das Wetter, teilt Kosten mit Mitreisenden und führt dich unterwegs zum nächsten Stopp.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für eine Rundreise durch Japan?

Für Tokio, Hakone, Kyoto, Nara, Osaka und Hiroshima sind 14 Tage ideal. Mit 10 Tagen geht es auch, dann ohne Hiroshima und mit nur zwei Tagen in Tokio. Für Hokkaido, die japanischen Alpen oder Okinawa brauchst du zusätzlich mindestens eine Woche.

Wie lange fährt man mit dem Zug von Tokio nach Kyoto?

Mit dem Shinkansen Nozomi rund 2 Stunden 15 Minuten, mit dem Hikari etwas länger. Die Züge fahren tagsüber in dichtem Takt, eine Reservierung ist außerhalb der Ferienzeiten meist nicht zwingend nötig.

Lohnt sich der Japan Rail Pass für 14 Tage?

Nicht automatisch. Seit der Preiserhöhung 2023 sind Einzeltickets für eine Route mit wenigen langen Fahrten wie dieser oft günstiger. Rechne die Strecken vorher einzeln nach und vergleiche mit dem Preis auf der offiziellen Website des Passes.

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Ende März bis Mai und Oktober bis Ende November. Im Frühling blüht der Kirschbaum, im Herbst färbt sich das Laub. Juni und Juli sind Regenzeit, Juli und August heiß und feucht, und von August bis Oktober können Taifune auftreten.

Braucht man für Japan ein Visum?

Deutsche Staatsangehörige brauchen für touristische Reisen bis 90 Tage kein Visum. Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthalts gültig sein. Die aktuellen Bestimmungen findest du beim Auswärtigen Amt.

Quellen

  • Einreise nach Japan: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts – www.auswaertiges-amt.de
  • Japan Rail Pass: offizielle Website mit Geltungsbereich und Preisen – japanrailpass.net
  • Reiseinformationen und Jahreszeiten: Japan National Tourism Organization – www.japan.travel

Mit KI-Unterstützung recherchiert und von der Redaktion geprüft. Preise, Öffnungszeiten und Wetter können sich ändern – bitte vor der Reise prüfen. YesTrip ist kein Reisebüro. Veröffentlicht: .

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