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Rundreise Portugal: Von Porto an die Algarve

Kurz gesagt

Die klassische Portugal-Rundreise führt in 14 Tagen von Porto ins Douro-Tal, über Coimbra, Nazaré und Óbidos nach Lissabon und Sintra, dann durch den Alentejo nach Évora und an die Algarve bis Faro – rund 1.000 km mit dem Mietwagen. Die längste Etappe ist Évora–Lagos mit gut 3 Stunden reiner Fahrzeit. Beste Reisezeit sind Mai, Juni und September mit 23 bis 26 °C in Lissabon.

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Die Felsküste der Ponta da Piedade bei Lagos an der Algarve
Foto: Keith Yahl, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Portugal ist schmal und lang, und genau das macht es zum idealen Land für eine Rundreise in einer Richtung: oben im Norden ankommen, unten im Süden abfliegen. Auf dem Weg liegen zwei der schönsten Städte Europas, ein Weinbaugebiet mit Terrassen bis zum Horizont, Universitätsstadt, Fischerdorf und Burgstädtchen, die Paläste von Sintra, die Ebenen des Alentejo und zum Schluss die Felsbuchten der Algarve. Diese Route nimmt sich dafür 14 Tage, von Porto bis Faro.

Die Route auf einen Blick

TagEtappeStreckeReine Fahrzeit
1–3Porto––
4Porto → Pinhão (Douro-Tal)125 kmca. 1:35 h
5Pinhão → Coimbra179 kmca. 2:20 h
6Coimbra → Nazaré → Óbidos152 kmca. 1:50 h
7Óbidos → Lissabon85 kmca. 1:00 h
8–10Lissabon, Tagesausflug nach Sintra––
11Lissabon → Évora133 kmca. 1:35 h
12Évora → Lagos245 kmca. 3:10 h
13Algarve: Lagos und Küste––
14Lagos → Faro84 kmca. 1:05 h

Fahrzeiten: Routenberechnung auf Basis von OpenStreetMap, ohne Pausen. Auf den kurvigen Straßen im Douro-Tal, in den Städten und mit Fotostopps solltest du rund ein Drittel mehr einplanen.

Die Route: rund 1.000 km von Porto nach Faro
12345678910
  1. Porto
  2. Pinhão
  3. Coimbra
  4. Nazaré
  5. Óbidos
  6. Lissabon
  7. Sintra
  8. Évora
  9. Lagos
  10. Faro

Kartengrundlage: Natural Earth

Tag 1–3: Porto

Porto ist ein guter Start: kompakt, steil und voller Kacheln. Am Fluss liegt das Viertel Ribeira, dessen Altstadt zum UNESCO-Welterbe gehört; über die doppelstöckige Brücke Dom Luís I. gehst du hinüber nach Vila Nova de Gaia mit den Portweinkellereien. Im Bahnhof São Bento erzählen blau-weiße Azulejos die Geschichte des Landes. Drei Tage reichen für die Stadt, eine Bootsfahrt auf dem Douro und einen Abend am Atlantik in Foz. Den Mietwagen brauchst du in Porto nicht – hol ihn am Morgen des vierten Tages ab.

Rabelo-Boote vor der Ribeira in Porto
Rabelo-Boote vor der Ribeira in Porto · Foto: Jakub Hałun, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Tag 4–5: Douro-Tal und Coimbra

Östlich von Porto beginnt das Douro-Tal, eines der ältesten abgegrenzten Weinbaugebiete der Welt und UNESCO-Welterbe. Rebterrassen ziehen sich die Hänge hinauf, unten windet sich der Fluss. Standort für die Nacht ist Pinhão mit seinem gekachelten Bahnhof; in den Quintas der Umgebung kannst du Weinproben buchen. Besonders schön ist die Uferstraße N222 zwischen Peso da Régua und Pinhão.

Am fünften Tag geht es nach Süden nach Coimbra. Die Universität auf dem Hügel ist eine der ältesten Europas und gehört ebenfalls zum Welterbe; die barocke Bibliothek Joanina ist der bekannteste Raum. Durch die steilen Gassen der Altstadt geht es hinunter zum Fluss Mondego.

Weinterrassen im Douro-Tal
Weinterrassen im Douro-TalFoto: Rosino, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
Coimbra am Fluss Mondego
Coimbra am Fluss MondegoFoto: Bobo Boom, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Der Strand von Nazaré vom Sítio aus
Der Strand von Nazaré vom Sítio ausFoto: ほっきー, CC0, via Wikimedia Commons
Gasse in Óbidos
Gasse in ÓbidosFoto: Alexkom000, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Tag 6–7: Nazaré, Óbidos und Lissabon

Nazaré ist ein Fischerort mit langem Sandstrand. Mit der Standseilbahn fährst du hinauf zum Ortsteil Sítio mit Blick über die Bucht. Nördlich davon liegt die Praia do Norte, an der im Winter einige der höchsten Wellen gesurft werden, die je gemessen wurden. Ein kleiner Umweg führt zum Kloster von Alcobaça, einem weiteren Welterbe. Übernachtung im ummauerten Städtchen Óbidos – auf der Stadtmauer kannst du fast einmal herumgehen, abends wird es ruhig, wenn die Tagesgäste weg sind.

Am siebten Tag sind es nur eine Stunde bis Lissabon. Gib den Mietwagen hier zurück: In der Stadt ist er eine Last, und nach Sintra fährst du bequemer mit dem Zug.

Tag 8–10: Lissabon und Sintra

Lissabon verteilt sich auf sieben Hügel. In der Alfama gehst du durch enge Gassen zu den Aussichtspunkten über den Tejo, die alte Straßenbahn 28 fährt quer durch die historischen Viertel, und in Belém stehen das Hieronymus-Kloster und der Turm von Belém, beide UNESCO-Welterbe. Für die Tage in der Stadt haben wir einen fertigen Plan.

Reiseplan LissabonTag für Tag, mit Karte und Tipps

Am zehnten Tag fährst du mit dem Vorortzug vom Bahnhof Rossio nach Sintra. Im bewaldeten Hügelland stehen der bunte Palácio da Pena, die Burg der Mauren und das Anwesen Quinta da Regaleira mit seinem Brunnenschacht. Die Paläste haben feste Zeitfenster und sind im Sommer schnell ausgebucht – buche die Tickets vorher.

Der Palácio da Pena in Sintra
Der Palácio da Pena in Sintra · Foto: Jakub Hałun, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Tag 11–12: Alentejo und Évora

Für den Süden holst du in Lissabon einen neuen Mietwagen ab. Über den Tejo geht es in den Alentejo: weite Ebenen, Korkeichen, weiße Dörfer. Évora hat eine gut erhaltene Altstadt innerhalb der Stadtmauer, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Mitten in der Stadt stehen die Säulen eines römischen Tempels, in der Kirche São Francisco die mit Knochen ausgekleidete Capela dos Ossos.

Am zwölften Tag folgt die längste Etappe durch den Alentejo an die Algarve – gut drei Stunden reine Fahrzeit bis Lagos.

Der römische Tempel in Évora
Der römische Tempel in Évora · Foto: Norbert Nagel, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Tag 13–14: Algarve

Rund um Lagos zeigt die Algarve ihre bekannteste Seite: Felsen aus rotgelbem Kalkstein, Bögen, Grotten und kleine Buchten. An der Ponta da Piedade führen Treppen hinunter zum Wasser, Boote fahren in die Grotten. Weiter östlich liegen die Praia da Marinha und die Höhle von Benagil, die du vom Wasser aus mit dem Boot oder Kajak siehst. Am letzten Tag sind es gut eine Stunde bis zum Flughafen Faro.

Beste Reisezeit für eine Portugal-Rundreise

Mai, Juni und September sind ideal: In Lissabon ist es mit 23 bis 26 °C am Tag warm, aber nicht heiß, und es regnet kaum. Juli und August sind die trockensten Monate, im Alentejo wird es dann im Landesinneren aber sehr heiß, und an der Algarve ist Hochsaison. Von November bis März ist es mild, aber regnerischer – gut für Städte, weniger für Strandtage.

MonatTag (Ø Höchstwert)Nacht (Ø Tiefstwert)Regen
Januar14,6 °C8,8 °C55 mm
Februar15,9 °C9,4 °C49 mm
März17,2 °C10,3 °C59 mm
April19,4 °C12,0 °C62 mm
Mai22,8 °C14,5 °C38 mm
Juni24,8 °C16,3 °C16 mm
Juli27,7 °C18,0 °C3 mm
August28,3 °C18,5 °C1 mm
September26,1 °C17,5 °C30 mm
Oktober22,9 °C15,7 °C78 mm
November18,0 °C12,3 °C75 mm
Dezember15,8 °C10,3 °C76 mm

Klima in Lissabon: Mittel 2015–2024 aus der ERA5-Reanalyse (Open-Meteo), gerundet. Porto und der Norden sind etwas kühler und deutlich regenreicher, die Algarve etwas wärmer und trockener.

Lissabon: Tageshöchstwert (Balken) und Nachttiefstwert (Linienanfang)
051015202530Januar14,6Februar15,9März17,2April19,4Mai22,8Juni24,8Juli27,7August28,3September26,1Oktober22,9November18Dezember15,8°C

Was du vor der Reise wissen musst

  • Maut: Viele Autobahnen kosten Maut, einige haben nur elektronische Mautstellen ohne Kasse. Frag beim Mietwagen nach einem Transponder, dann wird automatisch abgerechnet.
  • Einwegmiete: Wer in Porto abholt und in Faro zurückgibt, zahlt meist eine Einweggebühr. Alternativ: zwei getrennte Mieten, eine Porto–Lissabon und eine Lissabon–Faro, mit den Tagen in Lissabon ohne Auto dazwischen.
  • Parken: In den Altstädten von Porto, Lissabon, Coimbra und Óbidos ist Parken knapp. Wähle Unterkünfte mit Parkplatz oder parke am Rand.
  • Einreise und Internet: Portugal ist in der EU und im Schengen-Raum. Personalausweis reicht, EU-Roaming gilt wie zu Hause, bezahlt wird in Euro.
  • Flug: Von Frankfurt nach Porto dauert ein Direktflug ca. 2,5 Stunden, von Faro zurück ca. 3 Stunden.

So hilft dir YesTrip bei dieser Reise

Leg in YesTrip eine Reise mit den Stationen dieser Route an: Die App zeigt alle Orte auf der Karte, plant mit der KI deine Tage in Porto, Lissabon und Sintra und zeigt das Wetter für die Reisetage. Die Packliste schlägt Kleidung passend zur Vorhersage vor – im Mai eine Jacke für die Abende im Norden, im Sommer Sonnenschutz für den Alentejo. Wer mit Freunden reist, teilt Reise und Ausgaben in der App, und die Offline-Karte hilft im Douro-Tal. Für Porto und Lissabon gibt es unsere fertigen Stadtpläne.

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Sag YesTrip, wohin und wann – die App plant Tag für Tag mit echten Orten auf der Karte, zeigt das Wetter, teilt Kosten mit Mitreisenden und führt dich unterwegs zum nächsten Stopp.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für eine Rundreise durch Portugal?

Für die Strecke von Porto bis an die Algarve mit Douro-Tal, Coimbra, Lissabon, Sintra und Évora sind 14 Tage ideal. Mit 10 Tagen geht es auch, dann mit zwei statt drei Nächten in Porto und Lissabon und ohne das Douro-Tal.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Rundreise durch Portugal?

Mai, Juni und September. In Lissabon liegt der Tageshöchstwert dann im Mittel zwischen 23 und 26 °C, und es fallen nur 16 bis 38 mm Regen im Monat. Im Juli und August ist es im Landesinneren um Évora sehr heiß und an der Algarve am vollsten.

Braucht man in Lissabon und Porto ein Auto?

Nein. Beide Städte erkundest du besser zu Fuß, mit Metro, Straßenbahn und Zug. Diese Route holt den Mietwagen deshalb erst nach den Tagen in Porto ab und gibt ihn für die Tage in Lissabon zurück.

Kann man Portugal mit dem Zug bereisen?

Teilweise. Porto, Coimbra, Lissabon und Faro sind gut mit dem Zug verbunden, nach Sintra fährt ein Vorortzug. Für das Douro-Tal, Nazaré, Óbidos und die Buchten der Algarve ist ein Auto deutlich flexibler.

Quellen

Mit KI-Unterstützung recherchiert und von der Redaktion geprüft. Preise, Öffnungszeiten und Wetter können sich ändern – bitte vor der Reise prüfen. YesTrip ist kein Reisebüro. Veröffentlicht: .

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